Angst- und Panikstörungen
Wer sich gerne über die psychoanalytischen Theorien, lerntheoretischen Erklärungen oder neurobiologischen Aspekte der Störungen/Erkrankungen informieren möchte, den verweise ich gerne an die vielen ausführlichen und informativen Internetseiten bzw. die Fachliteratur – geschrieben von Menschen, die sich z.T. seit vielen Jahren theoretisch oder in eigener therapeutischer Praxis mit Angst und Panik beschäftigen.
Ich betrachte es nicht als meine Aufgabe, auf diesen Seiten einen
ausführlichen und wissenschaftlichen Überblick über Angst- und
Panikstörungen zu geben.
Für
erwähnenswert halte ich jedoch, dass die generalisierte Angststörung
und die Panikstörung früher unter dem Begriff der „Angstneurose“
zusammengefasst wurden, man heute aber drei Erscheinungsformen
unterscheidet:
- Generalisierte Angststörung
- Panikstörung
- Phobien
die als solche 1992 auch in das internationale Diagnoseschema der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) ICD-10 übernommen wurden (siehe
ICD-10: Neurotische, Belastungs- und Somatoforme Störungen (F40-F48)).
Diese
Differenzierung erwähne ich nur deshalb, weil leider auch heute noch
von einigen Ärzten der Begriff der Angstneurose verwendet wird und
deshalb bei „Nicht-Fachleuten“ der Begriff des „neurotischen
Verhaltens“ nach wie vor sehr negativ besetzt ist, was m.E. zu einer
vollkommen unnötigen und zusätzlichen Belastung der betroffenen
Personen führt.
Grundsätzlich kann ich allen Betroffen und
Angehörigen nur empfehlen, sich sehr umfassend über die Angst- oder
Panikstörung zu informieren.
Außerdem halte ich den Kontakt zu
anderen Betroffenen – direkt oder über eines der zahlreichen Foren im
Internet – für sehr wichtig. Zumindest das Gefühl, der einzige Mensch
mit einer solchen Störung zu sein, vergeht so in der Regel sehr
schnell.